Trauung

 

„Wie kann man in der heutigen Zeit Treue bis zum Tode versprechen? Wir sehen doch, was in unseren Freundeskreisen los ist!“
Gemein, nicht wahr? Da will man sich per Internet auf den schönsten Tag im Leben vorbereiten und dann erst mal so eine kritische Frage. Aber selbst der Verliebteste (oder vielleicht gerade der) sollte sich diese Frage stellen: „Wie kann man´s wagen?“
Bei der kirchlichen Trauung sagen wir: „Wenn Gott, der Herr, uns beisteht, dann wagen wir es!“ Und darum bitten wir ihn. Wir danken für die bisherige Begleitung im Leben, wir erflehen seinen Segen. Ihm legen wir unseren Partner ans Herz. Ihm legen wir unsere Liebe ans Herz. Da kommt einer und sagt: „Ihr dürft das wagen, denn ich bin, gewähret mir die Bitte, in eurem Bund der Dritte.“
Gott ist die Liebe. Und darum ist ein Gottesdienst ein Liebesdienst. Und ein Gotteshaus ein Liebeshaus.
Ist doch praktisch: Am Tag der Hochzeit die Liebe bitten: „Bleib bei uns.“ Ja, das ist die Behauptung, die wir als Kirche wagen: Die Liebe ist ansprechbar. Sie hört auf Gebete.
Es stimmt: Vor einem Standesbeamten kann man so ein Versprechen eigentlich nicht geben. So ein Versprechen kann man nur in einer Kirche geben. Kirchliche Hochzeit ist heute unverzichtbarer denn je.

Fragen zum Thema Trauung


Hier sind einige häufig gestellte Fragen. Die Antworten finden Sie, wenn Sie draufklicken.
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Das hier ist nur für die, die noch unentschlossen sind und lieber erstmal was lesen wollen …